Work & Travel: Reisen, arbeiten und lernen weltweit

Woman working with grape harvesting machineAu-pair ist Ihnen zu langweilig? Sie wollen die ultimative Auslandserfahrung mit wechselnden Jobs, viel Herumreisen und Abenteuern? Dann ist Work & Travel ganz sicher Ihr Fall. Mit einem speziellen Visum können Sie ein Jahr lang durch Ihr Traumland reisen, Ihre Sprachkenntnisse ausbauen und überall dort, wo es Ihnen gefällt, ein paar Tage oder Wochen bleiben – und jobben. Zum einen füllt das Ihre Reisekasse wieder auf, zum anderen lernen Sie das Land, seine Menschen und den Alltag so auf eine ganz besondere, unnachahmliche Art und Weise kennen.

Wenn Sie herausfinden möchten, ob Work & Travel das Richtige für Sie sein könnte, ob Sie vielleicht direkt nach dem Abi ins Ausland gehen möchten, ist ein Karrierecoaching der ideale Ausgangspunkt. Eine allererste Orientierung, was dabei auf Sie zukommt, erhalten Sie hier:

Für Work & Travel brauchen Sie ein sogenanntes Working-Holiday-Visum. Das erteilen Ihnen Staaten, die mit Deutschland ein entsprechendes Abkommen über Ferienarbeitsaufenthalte geschlossen haben – und das sind viele. Am populärsten bei Reisenden, die Work & Travel machen, sind Neuseeland, Australien, Kanada und die USA.

Working-Holiday-Programme gibt es weltweit

Family vacation on white sandy beachAußerdem existieren Working-Holiday-Programme mit asiatischen Ländern, zum Beispiel mit Japan, Südkorea, Hongkong oder Taiwan. Auch afrikanische Staaten sind dabei, so etwa Kenia und Südafrika, sowie viele lateinamerikanische Länder, darunter Argentinien, Brasilien und Peru. Auch Europa bietet sich für diese einzigartige Auslanderfahrung an: Mit 18 Staaten – von Dänemark bis zur Türkei – hat Deutschland ebenfalls Working-Holiday-Abkommen geschlossen.

Doch für wen ist Work & Travel eigentlich etwas? Um das zu tun, müssen Sie unternehmungslustig sein, gut organisieren können, sich zutrauen, unterwegs offen auf andere Menschen zuzugehen, und es mögen, sich immer wieder an neue Umstände anzupassen. Ideal ist, wenn man noch keine zu festen Vorstellungen von den Jobs hat, die man unterwegs machen möchte: Arbeiten im Hotel, auf einer Farm (das sogenannte Fruitpicking), auf einer Ranch oder auf dem Bau – das alles liegt bei Ihren Auslandsjobs im Bereich des Möglichen. Natürlich sind auch Bürojobs drin, allerdings deutlich seltener.

Work & Travel stellt Sie vor Herausforderungen

Wer kein kostenpflichtiges Komplett-Paket bei einem Dienstleister bucht, sondern seine Reise selbst gestaltet (gut 50 Prozent der Reisenden tun das), muss auch Herausforderungen meistern: Wo übernachte ich möglichst billig in einer Kleinstadt ohne Hostel? Wie komme ich an meinen nächsten Job? Reicht mein Geld für die nächste 200-Kilometer-Etappe, oder muss ich erst mal wieder eine Arbeit annehmen? Überflüssig, Ihnen zu sagen, dass es später bei einem potenziellen Arbeitgeber hervorragend ankommt, wenn Sie sich ein Jahr lang mit Biss und Flexibilität in einem fremden Land bewährt haben – oder?

Work & Travel ist allerdings an Altersgrenzen geknüpft: Sie müssen dafür mindestens 18 Jahre alt sein – und dürfen bei Antragstellung die 30 nicht überschritten haben (Ausnahme ist Kanada, dort gilt 35 Jahre als Höchstalter). In aller Regel wird einem das Visum nur einmal im Leben bewilligt. Anlaufstelle ist die Botschaft beziehungsweise das Konsulat des Reiselandes in Deutschland. Was die Visa kosten, ist unterschiedlich. Rechnen Sie mit 100 bis 300 Euro.

Welche weiteren Bedingungen Sie erfüllen müssen – Japan will zum Beispiel nachgewiesen haben, dass Sie über rund 2000 Euro finanzielle Mittel verfügen – besprechen wir zusammen in der Karriereberatung. Auch alle Sicherheitsaspekte wie etwa die notwendige Langzeit-Reisekrankenversicherung werden Thema sein – damit Sie Ihr Work & Travel als eine einzigartige Erfahrung in vollen Zügen genießen können.